Angebot für Kirchengemeinden

Wie gelingt es mir, meine Andacht erfolgreich zu streamen? Wie können Form und Inhalte so gestaltet werden, dass sie sowohl die Besucherinnen und Besucher vor Ort, als auch die Teilnehmenden im Internet ansprechen?

Ein Vorhaben nur für digitale Profis?

Die hannoversche Landeskirche möchte helfen, Hindernisse beim Streamen aus dem Weg zu räumen. Der Online-Berater Lucas Söker hat in der Vorweihnachtszeit 2020 Informationen zusammen getragen, damit an den Gottesdiensten so viele Menschen wie möglich teilhaben können.

Die Tipps zu Technik und Dramaturgie sind entstanden aufgrund konkreter Anfragen im internen Netzwerk intern-e (Link rechts). Dort können weiterhin  Fragen gestellt werden – Streaming-Neulinge und Profis haben dort einen Ort zum Austausch. 

Klassische Fehler vermeiden und ein Netzwerk zur Selbsthilfe

„Durch ein gelungenes Streaming der Gottesdienste ermöglichen wir immer und überall eine unmittelbare Teilnahme – auch wenn Menschen weit entfernt wohnen, mobil eingeschränkt sind oder aus anderen Gründen nicht Vorort sein können. Gut eingesetzte Livechats bieten eine tolle Chance viele Gäste in das Geschehen einzubinden, ohne dass sie anwesend sein müssen.“, erklärt Lucas Söker, der seit über 10 Jahren Berater für digitale Entwicklung in Kirchengemeinden ist und schon mehrfach Veranstaltungen live gestreamt hat. Dabei unter anderen Diskussionsrunden, Krippenspiele, Gottesdienste, Auftritte, Tagungen und Konferenzen. 

Neben Abwechslung im Bild und einer guten Tonqualität ist es wichtig zu wissen, was unbedingt zu vermeiden ist: „Beim hybriden Formaten muss es gelingen die Menschen vor Ort ebenso anzusprechen und zu beachten wie auch die zugeschalteten Personen. Ein klassischer Fehler passiert dabei oft schon während der Begrüßung: Manche vergessen entweder die digitalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder die Besucherinnen und Besucher vor Ort. Beide Gruppen müssen aber immer gleichsam beteiligt werden.“

Im landeskirchlichen Netzwerk intern-e ist ein News-Kanal eingerichtet, in dem Organisatoren und Interessierte jeder Zeit Fragen stellen und sich vernetzen können. „Hier soll eine Hilfe zur Selbsthilfe stattfinden, damit es auch möglich ist, nach Advent und Weihnachten nachzulesen, wie im Internet gestreamt werden kann und damit wir in den Kirchengemeinden auf diesem Gebiet zunehmend Fachleute haben“, so Joachim Lau, Direktor der Evangelischen Medienarbeit der hannoverschen Landeskirche. 

Redaktion Evangelische Medienarbeit | EMA