Kirchenkreis evaluiert konferenz-e

Nachricht Hannover, 07. September 2020

Mitarbeitende des Kirchenkreises Leine-Solling ziehen positive Bilanz

Aufgrund der zahlreichen neuen Herausforderungen für Arbeitsstrukturen und in der Kommunikation seit Beginn der Corona-Krise hat die Digitale Agentur der Evangelischen Medienarbeit | EMA als Alternative zu lizenpflichtigen Videokonferenztools eine frei verfügbare Software für den kirchlichen Gebrauch angepasst.

Mit konferenz-e steht seit März 2020 ein stufenweise bis zum Herbst weiter ausgebautes System frei zugänglich für den kirchlichen Gebrauch zur Verfügung. Es zeichnet sich durch einen verlässlichen Datenschutz aus.

Jetzt liegt das Ergebnis einer ersten Evaluation vor. Hierzu wurden 30 "Testpersonen" aus dem Kirchenkreis Leine-Solling befragt, 93 Prozent davon beruflich Mitarbeitende.

Grundsätzlich wird konferenz-e gern und viel genutzt, insbesondere für Dienstrunden-Formate. Am häufigsten wird die App von den Nutzern auf PC und Tablet installiert. 

„Eine schöne Möglichkeit, gerade auch mit überregionalen Angeboten aus Hannover etc., weniger Dienstkilometer!“ lautet ein Feedback.

Besonders geeignet halten die Teilnehmenden der Umfrage konferenz-e für Dienstrunden und Kirchenvorstandsarbeit – aber auch für Seelsorgegespräche. 

Wünsche wurden ebenso geäußert. So vermissten die Nutzenden höhere Videoqualität und Funktionen wie virtuelle Whiteboards und die Möglichkeit in Kleingruppen zu gehen. Die Audioqualität dagegen wurde hoch bewertet. Ebenso wurde die Bedeutung von konferenz-e hoch eingeschätzt.

konferenz-e wird besser 

Die App für konferenz-e hat ein Update bekommen. Sie steht ab sofort als Version 2.10 bereit.

Jetzt ist es möglich, vergangene Sitzungen auf der Oberfläche der App zu löschen. Außerdem wurde die Übertragung der Daten bei geteiltem Bildschirm verbessert. Die App kann nun auch über eine Browserzeile direkt gestartet werden.

Konferenz-e ist für den Einsatz in der Landeskirche Hannovers weiterhin kostenlos, genügt Anforderungen bzgl. Datenschutz und empfiehlt sich für Online-Sitzungen (je nach Internetverbindung) für 12 bis 20 Personen, ohne Video bis zu 30 Personen.

Konferenz-e besitzt eine umfangreiche auf kirchliche Gegebenheiten zugeschnittene Dokumentation und eine Hilfeseite.

Wer Konferenz-e bislang per Browser genutzt hat, sollte auf die App umsteigen.

Einsatz von konferenz-e

Für den Einsatz von Videokonferenz-Software müssen verschiedene Faktoren abgewogen werden. 

konferenz-e

  • ist für den Einsatz in der hannoverschen Landeskirche kostenlos, daher auch in selbstorganisierten Netzwerken Ehrenamtlicher verbreitet
  • genügt allen bekannten Anforderungen bzgl. Datenschutz
  • ist stabil entwickelt, sofern die Voraussetzungen erfüllt werden
  • Einsatz, je nach Internetverbindung: bis zu 12 bis 20 Personen, ohne Video bis zu 30 Personen
  • besitzt eine umfangreiche, auf kirchliche Gegebenheiten zugeschnittene Dokumentation und eine Hilfeseite

Voraussetzung für den Einsatz:

  • Installation von aktuellem Desktop-Programm bzw. mobile App
  • stabile Internetverbindung (Bandbreitenanforderung abhängig von Zahl der Videos)
  • Einweisung der Teilnehmenden

konferenz-e empfehlen wir

  • für den Einsatz bei begrenzter Zahl von Teilnehmenden.
  • bei Konferenzen, die eine hohe Anforderung bzgl. Datenschutz haben

Lizenz/Zugang

  • Frei für den Einsatz in der Landeskirche